16 Tipps was du gegen Heißhunger auf Süßigkeiten machen kannst

16 Tipps gegen Heißhunger auf Süßigkeiten

Liebst du auch Süßigkeiten? Hast du häufig Heißhunger auf was Süßes? Fällt es dir schwer dich bei Süßem zu beherrschen?

Wenn ja, dann willkommen im Club. Ich bin eine jener Personen, die sich ein Leben ohne Schokolade einfach nicht vorstellen kann.

In meiner Kindheit hab ich mich überwiegend von Süßigkeiten ernährt. Viele Jahre habe ich mit Heißhunger auf Süßigkeiten gelebt, habe mir selbst versprochen weniger Süßes zu essen, habe gefastet oder meine Gefühle mit Schokolade betäubt.

Eigentlich wissen wir ja, dass wir weniger Süßigkeiten essen sollen, aber manchmal hat man einfach so Tage, da kann man den Drang nicht unterdrücken. 

Mittlerweile habe ich nur noch selten Heißhungerattacken. Im Laufe der Jahre habe ich vieles ausprobiert und heute teile ich meine besten Tipps mit dir, was du gegen Heißhunger auf Süßigkeiten machen kannst. Los geht’s.

Die 16 besten Tipps gegen Heißhunger auf Süßigkeiten

1. Süßigkeiten ausmisten

Behalte nur das, was du wirklich gern isst. Alles andere kannst du wegschmeißen oder verschenken.

Diese Radikalkur mache ich beispielsweise immer nach Ostern oder Weihnachten. 

2. Kein Komplettverzicht

Verbiete dir Süßigkeiten nicht grundsätzlich. Verbotenes übt nur noch mehr Reiz aus. Lege fest, was du gern essen möchtest und beschränke dich darauf. 

3. Keine Vorratshaltung von Süßigkeiten

Bei mir gibt es beispielsweise nur Schokolade. Die Anzahl der Tafeln die ich im Haus habe ist begrenzt. 

Andere Süßigkeiten oder Snacks werden nicht gekauft. Geschenke sofort wie in Punkt 1 ausgemistet. 

4. Neue Süßigkeiten erst kaufen, wenn die alten alle sind

Dadurch ist nur ein begrenzter „Vorrat“ zuhause vorhanden und du kommst nicht in die Versuchung, zu viel zu essen, weil es ist ja nur wenig da.

5. Auf gesündere Alternativen umsteigen

Ersetze seine Lieblingssüßigkeiten nach Möglichkeit durch gesündere Alternativen oder stell sie selbst her. 

Bspw. dunkle Schokolade statt Vollmilch. (Spart auch zusätzlich Zucker ein.)

Quarkkuchen statt Sahnetorte. 
Vollkorn statt Weißmehl. 
Bio statt traditionell.
Bei selbstgemachtem Zucker reduzieren.

Versuche dich Schritt für Schritt bei deiner Wahl zu verbessern. 

6. Süßigkeiten schwer erreichbar aufbewahren

Bewahre deine Süßigkeiten im Küchenschrank ganz hinten oder Fußbereich auf. Wenn du dich erst anstrengen musst, um an die Snacks heran zu kommen isst du weniger davon, als wenn sie schnell greifbar auf der Küchenanrichte liegen. Nicht umsonst heißt es aus den Augen aus dem Sinn. 

Schoki lagert bei mir schon seit Jahren im Küchenschrank. Jedes mal, wenn ich Appetit darauf habe muss ich somit erst in die Küche gehen. Der Schweinehund hindert mich dann oft daran extra dafür aufzustehen. Und wenn doch, dann habe ich mich wenigstens noch ein paar Schritte bewegt. 

Wenn du es noch anspruchsvoller machen möchtest, dann bewahr Süßigkeiten und Co. im hinteren Fußbereich deines Schrankes auf. Wenn du dich erst hinhocken musst, um überhaupt an die Süßigkeiten zu kommen, überlegst du dir zweimal, ob du das wirklich essen willst.

7. Süßigkeiten nur am Aufbewahrungsort essen

Z.B. in der Küche. Nimm deine Süßigkeiten nicht mit aufs Sofa, denn dann isst du mit großer Wahrscheinlichkeit mehr als du eigentlich möchtest.  

8. Süßigkeiten bewusst essen und genießen

Thema Achtsamkeit. Stell dir beim Essen folgende Fragen:

Wie schmeckt es?
Wie fühlt es sich im Mund an?
Was schmecke ich?

Wenn du Süßigkeiten isst, dann bewusst und genieße jeden Bissen davon. 

16 Tipps gegen Heißhunger

9. Nicht abgelenkt snacken

Iss nicht, während nebenbei ein Film läuft oder du am Bildschirm sitzt.

Es gibt einen Grund warum im Kino das Popcorn meist schon vor Filmbeginn alle ist. Wenn du abgelenkt bist isst du mehr, weil du nicht darauf achtest was und wie viel du isst. 

10. Trink ein Glas Wasser

Statt zur Schoki zu greifen, trinke erstmal ein Glas Wasser. Warte dann ab, ob sich dein Heißhunger schon erledigt hat oder es dich immer noch gelüstet.

Häufig verwechseln wir Hunger mit Durst. 

11. Tagsüber satt essen

Die beste Vorbeugung gegen Heißhunger ist, sich tagsüber satt zu essen. 

Hast du auch schon mal festgestellt, dass du weniger Heißhunger hast, wenn du satt und entspannt bist?

Das hat einen Grund. Häufig ist Heißhunger ein Anzeichen für Nährstoffdefizite. Je besser und ausgewogener du mit Nährstoffen versorgt bist, desto weniger Heißhunger wirst du haben. 

12. Stresspegel regulieren

Überprüfe deinen Stresspegel. 
Je mehr Stress wir haben, desto mehr Stresshormone werden ausgeschüttet, was wiederum Hungergefühle auslöst.

Deswegen, mehr Entspannen und Relaxen. Überleg dir am besten ein paar einfache Übungen wie du täglich etwas gegen Stress tun kannst. 

Egal ob beten, meditieren, ein Bad nehmen oder einfach mal offline gehen. Mach aktiv etwas, um deinen  Stress zu reduzieren.

13. Mehr Schlafen

Ähnlich wie mit dem Stress, verhält es sich auch bei zu wenig Schlaf.

Je müder du bist, desto eher neigst du dazu, mit dem Snacken anzufangen.

Deswegen, mehr schlafen. Das macht dich nicht nur fitter für den Tag sondern reguliert auch deinen Hormonhaushalt.

14. Dich Ablenken

Ist dir schon mal aufgefallen, dass du seltener Hunger hast, wenn du beschäftigt bist?

Statt also gleich zur Schoki zu greifen, versuche dich abzulenken. Lies ein Buch, streichel dein Haustier oder gieß die Pflanzen.

Was auch immer dir einfällt, nutze es, um dich von deinen Gelüsten abzulenken. 

Häufig verfliegt der Heißhunger dann von alleine. 

15. Nicht verzagen

Hast du doch zu den Süßigkeiten gegriffen, obwohl du es nicht wolltest?

Ist gar nicht schlimm. Mach dir keinen Kopf, sondern schau nach Vorn und überlege dir woran es gelegen haben könnte und was du vorbeugend für das nächste Mal machen kannst. 

16. Alle Süßigkeiten aus dem Haushalt verbannen, die nicht gegessen werden sollen

Last but not least, mein Motto:

Was nicht da ist, kann auch nicht gegessen werden.

Auch wenn es einfach klingt, ist dies gerade dann schwierig, wenn du mit anderen Personen zusammen wohnst.

Hier helfen nur regelmäßige Gespräche und Flexibilität bei der Lösungsgestaltung. 

Fazit

Wie du vielleicht bemerkt hast, halte ich nichts davon, radikal zu verzichten und dein Leben komplett auf den Kopf zu stellen.

Veränderungen fallen uns oft nicht leicht. Anstatt also gegen unsere tiefsitzenden alten Gewohnheiten anzukämpfen gilt es diese Schritt für Schritt mit kleinen machbaren Veränderungen zu überlisten. 

Bist du bereit für die Veränderung? Konntest du dir etwas aus der Liste mitnehmen?

 

P.S. Natürlich kannst du die Tipps auch stellvertretend für Salziges oder alle anderen Trigger-Lebensmittel verwenden, auf die du häufig Heißhunger verspürst.

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